Dieses erste Buch führt den Leser in die Formationsjahre zweier Männer ein, die die Welt aus den Angeln heben sollten. Es beleuchtet die Wurzeln: auf der einen Seite der junge Georgier Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, der im Priesterseminar von Tiflis zum Rebellen reift, auf der anderen der brillante Intellektuelle Lew Bronstein. In diesen ersten fünf Kapiteln begleiten wir den "neuen Aufstieg" – den mühsamen Weg aus der Provinz in die konspirativen Zirkel der frühen Sozialdemokratie. Es ist die Geschichte von Identitätsfindung, ersten Verhaftungen und dem unerschütterlichen Glauben an eine Ideologie, die das zaristische Russland hinwegfegen sollte. Wir erleben hier nicht die fertigen Staatsmänner, sondern die hungrigen Revolutionäre, deren Ambitionen und erste Begegnungen den Keim für den späteren, weltgeschichtlichen Konflikt legten.